Wie geht es weiter?

job coaching

Als ich diese Website gestartet habe, war ich gerade frisch in meiner Selbständigkeit im Bereich Karrierecoaching. Mein erster Blogartikel erschien am im Mai 2016. Jetzt schreibe ich diese Zeilen im Mai 2020, seit 2017 habe ich keinen Artikel mehr veröffentlicht. Warum? Weil alles anders geworden ist. Gleichzeitig weiß ich gar nicht, ob „anders“ die richtige Bezeichnung dafür ist. Bin ich anders oder bin ich ich selbst? Ehrlicherweise kann ich es nicht mit absoluter Sicherheit sagen, denn ich war schon davor überzeugt, ich selbst zu sein, mich gefunden zu haben. Klar, es hakte an einigen Stellen immer noch, und in manchen Dingen fühlte ich mich gefangen und verstrickt. Dennoch schien ich erreicht zu haben, was ich erreichen wollte: Eine erfolgreiche Karriere, Kinder und äh …, ja was eigentlich?

Weg in die Freiheit

...ist es das?

Was gab es denn noch in meinem Leben? Glücklich, zufrieden im Job war ich vor allem dann, wenn der nächste Erfolg sich einstellte. Ich war dann wer. Aber wer? Meine Kinder waren toll, gleichzeitig fühlte ich mich oft überfordert und sehnte eine Pause von ihnen herbei. Genau genommen, war ich selten präsent, wirklich da. Es fiel mir schwer, zur Ruhe zu kommen und ich dachte, ich bräuchte einfach sehr viel Zeit, um richtig zu entspannen. Da ich diese nie hatte, konnte ich also auch nicht runter kommen. „So ist das halt, wenn man arbeitet und Kinder hat“, dachte ich. „Das funktioniert nur so.“ Also funktionierte ich so.

Vom Aufgeben

Dann begann ich zwei Ausbildungen in 2019 (Hallo Überforderung, da bist du ja wieder). Eine davon behandelte das Thema Trauma-Arbeit. Ich lernte Entwicklungstraumata kennen. Und die Erfahrungen, die ich dabei machte, zogen mir sowas von den Stecker. Ich war monatelang total platt, weil ich nun wirklich meine Überforderung und Erschöpfung spüren konnte. Ich stand vor meinem selbstgebauten Hamsterrad und begann, es Stück für Stück zu demontieren. Am Ende des Jahres löste ich mich von der Unternehmensberatung, die ich mit einer Kollegin aufgebaut hatte. Ich gab auf. Ich gab ab. Es brauchte immer weniger Mut dafür, denn mit jedem Schritt löste sich etwas in mir, wurde ich freier.

Stellst du dir die Frage, ob du deinen Job kündigen sollst? In meinem Artikel nenne ich dir den Grund, weshalb du es nicht machen solltest

Aktuell lebe ich in einer Art Gemeinschaft (die gerne noch etwas wachsen darf), befinde ich mich in der Ausbildung zur Psychotherapeutin, arbeite ein wenig, bin wahnsinnig gerne draußen mit meinen Kindern. Ich mag es gerade, im Garten mich langsam an das Thema Gemüseanbau ranzutasten und genauso langsam einen Hühnerstall zu bauen. Ich achte auf mich. Ich habe verstanden, dass Langsamkeit wichtig für mich ist. Und gerade diese seltsame Zeit, in der wir uns alle befinden (ich meine die Corona-Pandemie), zeigt mir, dass ich auf einem guten Weg bin. Ohne Kindergarten bin ich eigentlich zum ersten Mal in meinem Mutterleben dazu in der Lage, wirklich gerne mit meinen Kindern zusammen zu sein, mit ihnen zu spielen, zu entdecken und einfach ohne Plan draufloszuleben. Deswegen habe ich auch so lange gebraucht, bis ich diesen Text hier geschrieben habe. Ich lasse mir Zeit. Ich schreibe, wenn ich Lust dazu habe. Und ich hinterfrage, was ich denke, fühle und schreibe. Deswegen kommt hier auch ein Hinweis:

Mein Angebot & Hinweis

Wenn du das hier liest, möchte ich dir noch eine Warnung mitgeben: Ich habe ursprünglich gelernt, dass es eine tolle Marketingstrategie ist, wenn ich dir von meinem (holprigen, weil dadurch spannend-authentischen, aber natürlich letztendlich erfolgreichen) Weg erzähle, weil du dann denkst „Boah, die hat es raus, klingt super, das will ich auch“ und dann ein Coaching bei mir buchst. Dazu möchte ich sagen: Ich bin nicht du. Was für mich eine gute Lösung war, muss nicht automatisch für dich funktionieren. Ich kann dir auch nicht helfen. Das wirst du selbst tun – oder eben nicht. Und ich biete auch keine klassischen Karriere-Coachings mehr an, weil ich kein Interesse daran habe, jemanden für die Berufswelt „fit“ zu machen. Viele meiner Blogartikel kreisen um das Thema Job, und ich lasse sie auch online, weil ich sie selbst noch lesen mag. Beachte aber, dass sie nicht mehr aktuell sind und sich mein Fokus verändert hat.

Wollen wir uns kennenlernen? Hier geht es zum Vorgespräch

Wiebke Rimasch Coaching Coach Beruf

Wie läuft das mit dem Vorgespräch?

  • Du meldest dich für das kostenfreie Vorgespräch an. Such dir dazu einfach unter diesem Link den für dich passenden Termin aus: https://wiebke-rimasch.youcanbook.me/
  • Du bekommst eine Buchungsbestätigung per Mail und einen Link zum Vorab-Fragebogen. Diesen füllst du einfach aus.
  • Wir lernen uns zum gebuchten Termin über Skype oder Telefon kennen.
  • Anschließend entscheiden wir beide, ob wir miteinander arbeiten wollen (du triffst die Entscheidung entweder direkt im Gespräch oder innerhalb der nächsten Tage)
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