Im Job erfolgreicher werden? 5 Tipps, wie dir das auch ohne mehr zu arbeiten gelingt

erfolgreicher werden im Job ohne Mehrarbeit

Du möchtest im Job erfolgreicher werden, willst eine Beförderung, eine Gehaltserhöhung – und obwohl du dich richtig anstrengst, passiert irgendwie nichts? Deine Vorgesetzten scheinen es noch nicht mal zu bemerken?

Dann habe ich eine kleine Frage an dich:

Wann hast du das letzte Mal deinen Vorgesetzten gesagt, wenn dir etwas gut gelungen ist? 

Komische Frage, oder? 😉

Und wenn du jetzt denkst: „Nee, sowas mache ich nicht“ – dann kann genau das der Hinweis sein, dass du weiterlesen solltest, statt weiter zu arbeiten!

Denn warum glaubst du, dass es seltsam sein könnte, genau das zu tun: Zu sagen, was du gut kannst?

Glaubst du, das wäre nicht nötig? Hoffst du darauf, dass dein/e ChefIn deine Leistung schon irgendwie sieht? Und wertschätzt?

2 Regeln, die dich im Job erfolgreicher werden lassen

Bedenke: Nicht immer sind deine Vorgesetzten dabei, wenn dir etwas glückt. Nicht immer wissen sie, wie kompliziert deine Aufgabe zu lösen war. Nicht immer wissen sie, dass Du das Problem gelöst hast – wie auch, sie stehen ja nicht die ganze Zeit hinter dir.

Und allzu viele Führungskräfte verfahren immer noch nach dem Motto „Nicht gemeckert ist schon genug gelobt“.

Es gibt eine goldene Regel:

1) Wenn du etwas willst, dann kümmere dich selbst darum.

Erwarte nicht, dass es andere für dich tun! Wenn du mehr Gehalt möchtest, dann sorge dafür, dass man deine Leistungen sieht – und sie entsprechend honoriert. Du willst in diesem neuen Projekt mitarbeiten? Dann sag es, statt zu hoffen, dass man es dir anbietet. Du willst mehr Verantwortung? Dann bring dich aktiv ein und zeig, dass du das kannst (oder lernen willst).

Wenn du das tust, dann beachte diese andere Regel. Quasi die silberne. 😉

2) Kümmere dich permanent um das, was du willst.

D.h. es reicht nicht, lediglich einmal zu sagen, dass du gerne mehr Projektverantwortung hättest. Und dann sprichst du nie wieder darüber. Schon bald ist alles vergessen, untergegangen im Alltagsgeschäft und dieses Jahr läuft genauso wie das vorherige.

Warum? Weil es dir schwer fällt, dich hinzustellen und zu sagen, was du gerne hättest? In manchen Unternehmen gibt es ja sowas wie Mitarbeiter- oder Jahresgespräche. Die kannst du natürlich nutzen, um mit Vorgesetzten zu besprechen, wie es für dich weiter geht. Aber – und ich wette, du weißt es – das ist nur ein Tropfen auf den heißen Stein.

Nichts ändert sich, wenn du es nicht beständig selbst in Hand nimmst.

Warum ist das so wichtig? Warum reicht es nicht, darauf zu warten, dass deine Vorgesetzten deine Leistungen honorieren?

Machen wir mal einen Perspektivwechsel: Du bist dein/e ChefIn: Was denkst du, wie sieht sie/er dich? Was glaubst du, weiß sie/er über dich und deine Fähigkeiten und Ziele? Das Bild, dass deine Vorgesetzten von dir haben ist stark gefiltert – je nachdem, wie oft sie dich überhaupt wahrnehmen und je nachdem, wie präsent du für sie bist. Wenn du nun die letzten Jahre sehr fleißig warst, dann bist du als gute „Zuarbeiterin“ abgespeichert. Zuverlässig, solide – und vielleicht auch etwas unsichtbar?

Versteh mich nicht falsch: Du machst damit wertvolle Arbeit. Das wissen deine Vorgesetzten wahrscheinlich. Deswegen haben sie sogar ein Interesse daran, dich in dieser Position zu halten, arbeitest du doch emsig die Aufgabenberge ab, die sie dir geben. Für sie wirkt es wie eine gute Lösung – dass das für dich vielleicht ganz anders ist, werden sie nicht wissen können, wenn du es nicht deutlich machst.

In solchen Fällen musst du also dafür sorgen, dass deine Führungskraft Gelegenheit bekommt, ihr Bild von dir zu korrigieren: Von der Arbeitsbiene zur Ambitionierten.

Es gibt aber noch einen wichtigen Grund, warum du über deine Leistungen sprechen solltest: Du wirst dadurch immer klarer (und sicherer) in dem, was du gut kannst.

Also: Wenn du im Job erfolgreicher werden willst, ist die Lösung in den seltensten Fällen, dass du mehr leistest – du musst schlichtweg dafür sorgen, dass deine Führungskraft deine Leistungen überhaupt mitbekommt. Immer wieder.

Erfolgreicher werden: Wie sorgst du dafür, dass dich deine Vorgesetzten fördern?

Das funktioniert mit diesem relativ einfachen Vorgehen:

Bring dich ins Gespräch. Sorge dafür, dass du bemerkt wirst und dass deine Führungskraft weiß, was du vorhast. Immer wieder.

Keine Sorge, ich meine nicht, dass du „nerven“ sollst und deinem Chef ständig in den Ohren liegst, dass du bspw. eine Beförderung willst. Es ist eher ein „tue Gutes und rede darüber“ und das – Achtung: Phrasendreschmaschine – stets nach dem Motto „Qualität statt Quantität“. Es ist wichtig, dass du dich damit wohl fühlst, du kannst also verschiedene Strategien ausprobieren (s.u.). Achte dabei auch darauf, ob dein Vorgehen zu deinen Vorgesetzten passt!

5 Tipps, wie du im Job erfolgreicher werden kannst:

  1. Rede über deine Erfolge: Gib deinem Chef eine kurze Rückmeldung, wenn dir etwas gut geglückt ist. Oder schreib eine Mail, wenn du eher etwas schüchtern bist/ leite eine Feedback-Mail von begeisterten KundInnen an sie weiter (übrigens auch ein gutes Vorgehen bei Chefs, die viel unterwegs sind)
  2. Briefe deine Chefin unter vier Augen: Sprich sie bspw schon vor dem Meeting darauf an, dass du gerne beim kommenden Projekt dabei wärst. Aber auch hier gilt: Nicht warten – werde im Meeting aktiv, wenn sie das zu vergessen droht
  3. Nutze deine Kontakte zu KollegInnen, briefe sie entsprechend, dass sie dich gegenüber Vorgesetzten erwähnen, wenn es bspw. neue Projekte gibt
  4. Verabrede regelmäßige, „automatische“ Feedbacktermine, bspw nach jedem abgeschlossenen Projekt. Solche Feedbacktermine nutzt du auch für einen Ausblick – und für deine Gehaltsverhandlung „Danke für das wertschätzende Feedback. Das möchte ich als Anlass nehmen, um zu schauen, wie sich meine berufliche Kompetenz/Entwicklung in meinem Gehalt wiederspiegelt“.
  5. Sorge dafür, dass dich deine Führungskraft regelmäßig bemerkt: Erbitte aktiv immer mal wieder eine Reaktion auf deine Arbeit, so weißt du nicht nur, wie dich deine Vorgesetzten einschätzen sondern bringst sie auch dazu, sich mehr mit dir auseinanderzusetzen.

Du brauchst noch etwas mehr, bis du dich traust?

Viel Vergnügen!
Deine Wiebke

 

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